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    Berufsunfähigkeitsabsicherung.

    Weil im Leben nicht alles nach Plan läuft.

Sie sind VDI-Mitglied?

Dann erfahren Sie hier mehr über die Berufsunfähigkeitsversicherung für Mitglieder des VDI e.V.


Vorteile

Damit alles weiterläuft: Schutz bei Berufsunfähigkeit

 

Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Wussten Sie, dass die meisten Betroffenen sogar jünger als 50 Jahre sind? Nur eine zusätzliche Absicherung schützt Sie im Ernstfall vor den finanziellen Folgen.

Unkomplizierte Antragstellung durch eine vereinfachte Gesundheitsprüfung.

Das max. zulässige Eintrittsalter beträgt 55 Jahre und bei einer betrieblichen Altersvorsorge max. 60 Jahre (Berechnung: Kalenderjahr minus Geburtsjahr).

Profitieren Sie von den Sonderkonditionen des VDI.

Bedarfsgerechte Absicherung durch Nachversicherungsgarantie und Dynamik.

Sie können eine BU-Rente in Höhe von bis zu 2.000,- Euro (inkl. Bonus) einschließen (bzw. 2.500,- Euro in der betrieblichen Altersvorsorge).

Erstmals ist es auch möglich, Familienangehörige und bei Selbstständigen und Freiberuflern die Mitarbeiter passend abzusichern.


Kurz erklärt

Berufsunfähigkeitsversicherung

Was passiert, wenn man aufgrund einer schweren Krankheit oder eines Unfalls plötzlich berufsunfähig wird – und deshalb nicht mehr studieren oder arbeiten kann? Tatsächlich scheidet jeder vierte Beschäftigte vorzeitig aus dem Berufsleben aus. Dennoch unterschätzen viele das Risiko, einmal nicht mehr arbeiten zu können. Vor den finanziellen Folgen kann man sich, z.B. mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung, schützen.

Immer mehr Menschen werden hierzulande erwerbsunfähig – im Durchschnitt schon mit 43 Jahren. Zunehmender Alltagsstress, steigende psychische und körperliche Belastungen – all das führt immer häufiger dazu, dass Menschen krank werden. Im schlimmsten Fall sind sie dann nicht mehr in der Lage, ihren Beruf auszuüben. Ursache hierfür sind zunehmend psychische Erkrankungen und Krebs.

Und von der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente können Betroffene in vielen Fällen nur wenig erwarten. Besonders hart trifft eine Berufsunfähigkeit alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind: Sie haben keinen Berufsunfähigkeitsschutz mehr und erhalten nur noch bei Erwerbsminderung Geld aus der Rentenkasse. Fest steht: Im Fall der Berufsunfähigkeit reichen die staatlichen Leistungen also bei Weitem nicht aus. Verbraucherschützer und Fachexperten raten deshalb schon seit Jahren allen Berufstätigen dazu, für den Verlust der Arbeitskraft privat ausreichend vorzusorgen.
 


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Weitere Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung


FAQ

Berufsunfähigkeitsversicherung: Alles Wissenswerte vor dem Abschluss

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dient zur finanziellen Absicherung. Wenn Sie Ihren Lebensunterhalt in erster Linie durch Arbeit bestreiten ist es eine wichtige und sinnvolle Versicherung.

Sicherlich ist nicht jeder Arbeitsplatz mit Gefahren gespickt. Beispielsweise lauern in Büroräumen weniger Unfallrisiken als auf einer Großbaustelle. Bei einem genauen Blick wird allerdings deutlich: Auch für Personen mit überwiegender Bürotätigkeit lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Denn mit ihr sind körperliche Beeinträchtigungen nach einem Unfall ebenso abgedeckt wie Burn-out und Depressionen. Da die psychische Belastung, etwa durch Stress, im heutigen Arbeitsalltag immer größer wird, steigt damit auch das Risiko.

Die Kosten für eine BU-Versicherung sind von vielen Faktoren abhängig. Dazu zählen zum Beispiel Beruf, Eintrittsalter, Höhe der Berufsunfähigkeitsrente und Leistungsendalter.

Die genannten Zahlen dienen nur zur Orientierung und stellen kein Angebot dar. Für die genauen Kosten werden noch weitere Fragen erhoben.

Im Grunde kann jeder eine BU beantragen, jeder Antrag wird allerdings einzeln bewertet. Kriterien, die bei der Vergabe der Police eine Rolle spielen, sind beispielsweise der ausgeübte Beruf, Gesundheitszustand und Krankengeschichte, das Alter, aber auch risikoreiche Hobbys. Vorerkrankung gegenüber dem Versicherer zu verschweigen, um so beispielsweise günstigere Konditionen herauszuschlagen, ist übrigens keine gute Idee. 

Die Versicherung kann im Schadensfall Einsicht in Ihre Krankenakten nehmen, sodass spätestens dann die verschwiegenen Vorerkrankungen ans Licht kommen. Insgesamt dürfen keine Risiken und Vorerkrankungen verschwiegen werden. Ansonsten setzen Sie möglicherweise Ihren Versicherungsschutz aufs Spiel. Denn in einem solchen Fall hat die Versicherung das Recht, die Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente zu verweigern.

Damit die Zusatzabsicherung für alle Eventualitäten greift, sollten Sie sich Zeit nehmen, die passende Auszahlungssumme genau zu berechnen.

Idealerweise entspricht die BU-Rente etwa dem Nettogehalt. Sie kann etwas niedriger sein, sollte aber in jedem Fall Ihre Fixkosten decken. Sie sollten bei der Berechnung auch eventuelle staatliche Leistungen oder Leistungen aus Versorgungswerken berücksichtigen. Lassen Sie sich im Zweifelsfall beraten.

Wenn Sie die BU bereits in jungen Jahren abschließen, sollten Sie im Hinterkopf behalten, dass ihr finanzieller Bedarf in der Zukunft wahrscheinlich steigen wird, beispielsweise durch eine Familiengründung oder einen Immobilienkauf. Insbesondere für Studenten, die noch nicht fest im Berufsleben stehen, kann eine solche Schätzung schwierig werden.

Die Leistung wird in der Regel nicht erbracht, wenn Sie beim Vertragsabschluss bestimmte Risiken und Vorerkrankungen verschwiegen haben.

Die BU-Versicherung sollte bis zum Renteneintrittsalter laufen, damit keine Absicherungslücke entsteht. Ab diesem Zeitpunkt erhalten Versicherte keine BU-Rente mehr, sondern die reguläre Altersrente. Vorsicht: Um eine ausreichende Altersrente zu erhalten, müssen Sie selbst vorsorgen, wenn Sie berufsunfähig sind. Sie können freiwillig in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen oder eine private Rentenversicherung abschließen.

Lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Auszubildende und Studierende?

Da Arbeitnehmer erst nach fünf Jahren Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente haben, ist eine frühzeitige Absicherung für Auszubildende und Studierende sinnvoll. Beiträge für eine BU werden immer auch vom Alter des Versicherten beeinflusst. Junge Menschen sind meist kerngesund. In jungen Jahren ist es also deutlich einfacher, eine BU zu guten Konditionen angeboten zu bekommen, als im höheren Alter, wenn möglicherweise bereits Vorerkrankungen vorliegen.

Zusammengefasst: Je früher Sie eine Police abschließen, desto besser.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige und Freiberufler?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige und Freiberufler ist besonders sinnvoll: Denn für diese Gruppe gibt es in den meisten Fällen keine gesetzliche Absicherung. Der Staat hilft nach einem Unfall oder einer Krankheit also nur bedingt bis gar nicht aus. Wer seinen Lebensunterhalt aus einer selbstständigen Tätigkeit bestreitet, sollte daher unbedingt privat vorsorgen für den Fall, dass er seiner gewohnten Beschäftigung nicht mehr nachgehen kann.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte oder Lehrer?

Die sogenannte Dienstunfähigkeit ist im Bundesbeamtengesetz § 44 geregelt. Danach gilt:

Aufgrund einer Dienstunfähigkeit können Beamte in den Ruhestand versetzt werden. Voraussetzung ist, dass infolge einer Erkrankung innerhalb von sechs Monaten mehr als drei Monate lang die Beschäftigung nicht ausgeführt werden kann.

Zusätzlich muss ersichtlich sein, dass innerhalb eines Jahres keine Verbesserung des Zustandes eintreten wird. Beamte im Ruhestand bekommen ein sogenanntes Ruhegehalt. Dieses ist deutlich höher als die Erwerbsminderungsrente für normale Arbeitnehmer. Berufsanfänger haben erst nach der Verbeamtung und fünf Dienstjahren einen Anspruch auf diese Zuwendung.

Mittlerweile sind Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen mit rund 42 Prozent die häufigste Ursache für Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit.

Das können zum Beispiel Depressionen oder ein Burn-out sein. An zweiter Stelle folgen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparats (13 Prozent). Knapp 13 Prozent machen Krebs und ähnliche Erkrankungen aus. Unfälle sind dagegen seltener der Grund für die Berufsunfähigkeit. (Quelle: Deutsche Rentenversicherung)

Grundsätzlich kann Berufsunfähigkeit jeden treffen und sie bedeutet immer einen schwerwiegenden Einschnitt. Das gilt besonders, wenn sie den Hauptverdiener einer Familie oder einen Berufseinsteiger trifft.

Was ist mit der gesetzlichen Unterstützung?

Immerhin existiert ein staatlich finanzierter Puffer in Form der Erwerbsminderungsrente. Was vielen nicht bewusst ist: Diese gesetzliche Unterstützung fällt vergleichsweise dürftig aus. Es landet nur rund ein Drittel des letzten Bruttoeinkommens auf dem Konto der Betroffenen.

Den gewohnten Lebensstandard damit zu halten, gestaltet sich dementsprechend schwierig. Zudem wird die Erwerbsminderungsrente nicht gezahlt, sofern Betroffene noch sechs Stunden oder mehr pro Tag einer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Darunter fallen auch Tätigkeiten, die nichts mit dem ursprünglichen Beruf des Betroffenen zu tun haben.

Wenn Sie als gelernter Architekt nach einer Erkrankung zwar nicht mehr auf der Baustelle arbeiten können, aber durchaus noch leichte Tätigkeiten, zum Beispiel als Kassenkraft, ausüben können, steht Ihnen die gesetzliche Erwerbsminderungsrente nicht zu.

Das bedeutet, dass Sie nicht nur in Ihrem ursprünglichen Beruf nicht mehr arbeiten können, sondern auch in keinem anderen Beruf.
Bei der staatlichen Absicherung gibt es eine weitere Kehrseite. Arbeitnehmer müssen fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Andernfalls besteht kein Anspruch auf Erwerbsminderungsrente. Diese Regelung ist für Berufsanfänger problematisch. Kommt es etwa zum Beginn der Karriere zu einem Unfall, ist ein Verdienstausfall nicht ausreichend abgesichert.

Daher ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gerade für Berufseinsteiger sinnvoll. Damit können sich auch Job-Neulinge auf die vereinbarten monatlichen Zahlungen verlassen. Selbstständige und Freiberufler können in der Regel gar keine staatliche Erwerbsminderungsrente erhalten.

 

Gibt es auch eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente?

Ja, allerdings nur für Arbeitnehmer, die vor 1961 geboren wurden. Alle anderen erhalten nur die beschriebene Erwerbsminderungsrente.

Fallen bei der Auszahlung der BU-Rente Sozialversicherungsbeiträge an?

Für gesetzlich Versicherte sind keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung zu zahlen. Wer freiwillig versichert ist, muss dafür aber weiterhin Beiträge zahlen.

 

Wie wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung versteuert?

Grundsätzlich ist es möglich, die Prämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich geltend zu machen. Das erfolgt bei den Sonderausgaben für andere Versicherungen. Allerdings gilt eine Höchstgrenze von 1.900 Euro (Arbeitnehmer) beziehungsweise 2.400 Euro (Freiberufler und Selbstständige). Diese wird häufig schon durch die Sozialversicherungsbeiträge erreicht. Falls nicht, können Sie einen Teil der Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzen.

 

Wie wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung versteuert?

Auf die Berufsunfähigkeitsrente sind Steuern zu zahlen. Wie hoch diese ausfallen, hängt davon ab, wann die Berufsunfähigkeit eintritt: Je später das passiert, desto geringer ist der Teil, den Sie versteuern müssen. Falls Ihr gesamtes Einkommen unter dem Grundfreibetrag von 8.820 Euro liegt (Stand 2017), müssen Sie gar keine Steuern zahlen.


Leistungsfälle

Das Hauptaufgabengebiet liegt in der Planung, Ausschreibung und Bauüberwachung. Die berufliche Tätigkeit teilt sich wie folgt auf: 20% kaufmännische Tätigkeiten im Büro, 15% Außentermin, 75% Konstruktion, Planung (Tätigkeiten auf der Baustelle, d.h. klettern auf Leitern, Gerüsten etc.). Erkrankung: Unfall => Schädel-Hirn-Traum; Verletzung der rechten Schulter => Einschränkung der Armbewegung sowie der Hand. Eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit für den Beruf des Bauingenieurs/Projekt- und Planungsingenieurs mit überwiegender Tätigkeit auf Baustellen liegt vor.

Der Versicherten ist in der Arzneimittelherstellung tätig. Sein Hauptaufgabengebiet bezieht sich auf anfallende Labor- und Forschungsaktivitäten. 80% Labortätigkeiten, 20% kaufmännische Tätigkeiten im Büro Erkrankung: Allergie gegen Stoffe im Rahmen der Labortätigkeit Eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit für den Beruf Ingenieur in der Pharmatechnik liegt vor.

Das Hauptaufgabengebiet bezieht sich auf die Produktplanung, - Entwicklung und –fertigung. Die beruflichen Tätigkeiten werden überwiegend am Computer (CAD-Systeme, virtuelle Testreihen etc.) durchgeführt. Erkrankungen: Darmkrebs mit Metastasen in der Leber => aufgrund der gesundheitliche Beeinträchtigung als auch der erforderlichen Behandlungen (Operation, Chemotherapie, Bestrahlung etc.) ist eine berufliche Tätigkeit nicht möglich. Eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit für den Beruf des Ingenieurs Maschinenbauinformatik liegt vor.

Der Versicherte ist in der Computer- und Informationstechnologie beschäftigt. Er übernimmt hier die Aufgaben im Rahmen der Entwicklung von Chips mit integrierten Schaltkreisen, komplexen Mikroprozessoren und neuen elektronischen Mini-Bauteilen.
Erkrankung: Augenerkrankung => eingeschränkte Gesichtfeld und erhebliche Einschränkung der Sehschärfe => ein arbeiten am Computer ist nicht mehr möglich. Eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit für den Beruf des Ingenieurs Elektrotechnik/Mikroelektronik liegt vor.

Das Hauptaufgabengebiet bezieht sich auf die Projektleitung, die Kalkulation als auch die Angebotserstellung. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Bereich der Großkundenbetreuung für Werkzeugmaschinen. Kundengespräche, Telefonate als auch häufige Besprechungen gehören zu Alltag des Versicherten. Erkrankung: psychische Beschwerden, Anpassungsstörung / Burn-Out – Stress, hohe Verantwortung, Kundengespräche etc. sind zu vermeiden. Eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit für den Beruf des Ingenieurs Mechatronik liegt vor.


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